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ALLGEMEINE VERSICHERUNGSBEDINGUNGEN

PRIVATE UNFALLVERSICHERUNG

  
INHALTSVERZEICHNIS
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Einleitung
 
Herzlich willkommen zur Privaten Unfallversicherung im Rahmen unserer InsuredMobility-Produktpalette. Unsere Private Unfallversicherung bietet Ihnen und Ihren Familienangehörigen Versicherungsschutz bei allen Unfällen, die sich im Alltag ereignen können. Der Umfang Ihres Versicherungsschutzes richtet sich nach dem von Ihnen gewählten Paket bzw. den von Ihnen gewählten Optionen.
 
In diesem Versicherungsvertrag erläutern wir Ihnen, wie Ihre Private Unfallversicherung funktioniert.
A. HINWEISE ZUM VERSTÄNDNIS IHRER VERSICHERUNGSUNTERLAGEN
 
Dieses Dokument enthält die Allgemeinen Versicherungsbedingungen für den von Ihnen abgeschlossenen Versicherungsvertrag. Die in diesem Dokument in Fettdruck hervorgehobenen Begriffe sind in Abschnitt D. Begriffsbestimmungen definiert.
 
Ihr Versicherungsvertrag besteht aus Ihrem Versicherungsschein und diesen Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen stehen Ihnen vor Abschluss dieses Versicherungsvertrags als Download zur Verfügung. Danach erhalten Sie Ihren Versicherungsschein per E-Mail. Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen und der Versicherungsschein können außerdem jederzeit nach Abschluss Ihres Versicherungsvertrags im Bereich Mein Konto aufgerufen werden. Sie schließen diesen Vertrag über PSA Insurance Solutions Ltd., einem Online-Vertriebsportal. PSA Insurance Solutions Limited ist ein Vermittler, der für PSA Insurance Limited tätig ist.
 
Ihr Versicherungsschein enthält Ihre personenbezogenen Angaben und die Ihrer Familienangehörigen, die Sie im Rahmen dieses Versicherungsvertrags versichert haben. Er enthält außerdem den von Ihnen gewählten Versicherungsschutz und den Zeitraum, in dem Sie versichert sind. Bitte stellen Sie sicher, dass die Angaben jederzeit zutreffend sind.
 
 
Unsere Private Unfallversicherung versichert die in Abschnitt E. für das Versicherungspaket Standard, Abschnitt G. für das Versicherungspaket Komfort und Abschnitt I. für das Versicherungspaket Premium unter der Überschrift Wogegen Sie versichert sind genannten versicherten Ereignisse, sofern keine der in Abschnitt K. Ausschlussregelungen dieses Versicherungsvertrags genannten Ausschlussregelungen gilt.
 
Der von Ihnen abgeschlossene Versicherungsvertrag wird ab dem Tag wirksam, an dem Sie „Annehmen und Abschließen“ angeklickt haben. Sie sind für die in Ihrem aktuellen Versicherungsschein angegebene Laufzeit des Versicherungsvertrags versichert.
B. DIE VERTRAGSPARTEIEN
 
PSA Insurance Limited: Der Versicherer, eine durch die maltesische Finanzdienstleistungsbehörde (Malta Financial Services Authority) für den Betrieb des Versicherungsgeschäfts unter der Registrierungsnummer C44567 zugelassene Gesellschaft, die in Deutschland im Rahmen der europäischen Dienstleistungsfreiheit tätig ist. Eingetragener Sitz: MIB House, 53, Abate Rigord Street, XBX1122 Ta’ Xbiex, Malta.
 
UND
 
Sie:Der Vertragsschließende und Versicherungsnehmer, der in diesem Versicherungsvertrag genannt wird und alle nachstehend genannten Deckungsvoraussetzungen erfüllt hat, die bei Vertragsschluss vorausgesetzt sind:
  • Sie haben zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet.
  • Sie sind in Deutschland wohnhaft.
C. VERSICHERUNGSSCHUTZ - ÜBERSICHT 
 
Der in den Versicherungspaketen Standard, Komfort und Premium enthaltene Versicherungsschutz ist in der nachstehenden Tabelle erläutert. Der Umfang des jeweiligen Versicherungsschutzes wird in diesem Versicherungsvertrag näher erläutert. Für jeden Versicherungsschutz können bestimmte Bedingungen, Beschränkungen und Ausschlussregelungen gelten.

 

Standarddeckung

 Versicherungspakete
Standard Komfort Premium

Tod

 Yes   Yes
 Yes 
Medizinischer Unfall des Versicherungsnehmers, Lebenspartners oder Erwachsenen in Ihrer Obhut  No  No Yes
Medizinischer Unfall eines unterhaltsberechtigten Kindes No No Yes
Dauerhafte Vollinvalidität Yes Yes Yes
Dauerhafte Teilinvalidität (Grad als Prozentsatz)
Yes Yes Yes
Medizinische Kosten
Yes Yes Yes
Schwere Verletzungen (innerhalb der Versicherungssumme für medizinische Kosten)
No Yes Yes
Herzinfarkt, Schlaganfall, Nebenwirkungen verschriebener Medikamente (innerhalb der Versicherungssumme für medizinische Kosten)
No No Yes
Persönlicher Unfallberater (innerhalb der Versicherungssumme für medizinische Kosten)
Yes Yes Yes
Stationäre Behandlung
Yes Yes Yes
Unterkunft bei stationärer Behandlung unterhaltsberechtigter Kinder
Yes Yes Yes
Dauerhafte Entstellung No No Yes
Rollstuhl / Prothesen No No Yes 
Umbau von Wohnung & Fahrzeug No No  Yes
Nachhilfeunterricht  No Yes   Yes
Kosten für Aktivitäten unterhaltsberechtigter Kinder  No Yes   Yes
Psychologische Beratung  No No  Yes
Haushaltsleistungen  Yes Yes   Yes
 
Ferner kann der Versicherungsnehmer je nach bei Vertragsschluss ausgewähltem Paket, die nachstehenden Optionen wählen. Der Umfang des jeweiligen optionalen Versicherungsschutzes wird in diesem Versicherungsvertrag näher erläutert. Für jeden Versicherungsschutz können bestimmte Bedingungen, Beschränkungen und Ausschlussregelungen gelten. Der vom Versicherungsnehmer gewählte optionale Versicherungsschutz ist im Versicherungsschein angegeben.

 

Optionaler Versicherungsschutz

 Versicherungspakete
Standard Komfort Premium

Medizinischer Unfall eines unterhaltsberechtigten Kindes

Option
Option
bereits enthalten
Dauerhafte Entstellung No Option bereits enthalten
Rollstuhl und Prothesen Option
Option
bereits enthalten
Umbau von Wohnung & Fahrzeug Option
Option
bereits enthalten
Bestattungskosten
No  Option
Option
Psychologische Beratung
Option Option
bereits enthalten
Reisekosten
No No Option 
Herzinfarkt, Schlaganfall, Nebenwirkungen verschriebener Medikamente
Option (innerhalb der Versicherungssumme für medizinische Kosten) Option Option (innerhalb der Versicherungssumme für medizinische Kosten)
bereits enthalten
Tauchunfall
No No Option (innerhalb der Versicherungssumme für medizinische Kosten)
Unfall durch Ertrinken, Ersticken und Erfrieren
No No Option (innerhalb der Versicherungssumme für medizinische Kosten)
Haustierbetreuung
Option
Option Option
Haustierversicherung
Option
Option Option
 
D. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
 
Die nachfolgenden Wörter oder Ausdrücke haben die folgende Bedeutung, wenn sie in diesem Versicherungsvertrag vorkommen und in Fettdruck hervorgehoben sind.

Unfall: bezeichnet eine durch äußere Umstände hervorgerufene plötzliche und unvorhergesehene körperliche, psychische oder emotionale Verletzung (in Folge von Ereignissen, die außerhalb des Willens und der Kontrolle des Versicherungsnehmers und seiner Familienangehörigen liegen).

Unterkunft bei stationärer Behandlung unterhaltsberechtigter Kinder: bedeutet, dass, wenn unterhaltsberechtigte Kinder des Versicherungsnehmers nach einem Unfall in ein öffentliches oder privates Krankenhaus, das sich weiter als 30 km vom Hauptwohnsitz des Versicherungsnehmers entfernt befindet, eingeliefert werden, die Kosten für die Unterbringung im Krankenhauszimmer des unterhaltsberechtigten Kindes oder in einem Hotel im Rahmen dieses Versicherungsvertrags übernommen werden. Nähere Angaben hierzu sind nachstehend in Abschnitt E. für das Versicherungspaket Standard, Abschnitt G. für das Versicherungspaket Komfort und Abschnitt I. für das Versicherungspaket Premium unter der Überschrift Wogegen Sie versichert sind enthalten.
 
Vermittler: ist die PSA Insurance Solutions Ltd., eine durch die maltesische Finanzdienstleistungsbehörde (Malta Financial Services Authority - MFSA) als Versicherungsvertreter von PSA Insurance Limited zugelassene und unter der Registierungsnummer C83206 eingetragene Gesellschaft, die im Rahmen der europäischen Dienstleistungsfreiheit die Tätigkeit eines Versicherungsvertreters in Deutschland ausübt. Eingetragener Sitz: MIB House, 53, Abate Rigord Street, XBX1122 Ta’ Xbiex, Malta.
 
Hauptfälligkeit: bezeichnet den auf den Ablauf der aktuellen Laufzeit des Versicherungsvertrags folgenden Tag.
 
Begünstigter: die Person, die die Leistungen gemäß diesem Versicherungsvertrag erhält, wie in Abschnitt L – So melden Sie ein versichertes Ereignis dieses Versicherungsvertrags beschrieben.
 
Versicherungssumme: bezeichnet den Höchstbetrag je Laufzeit des Versicherungsvertrags, den Sie, Ihr Lebenspartner, Erwachsene in Ihrer Obhut und Ihre unterhaltsberechtigten Kinder gemäß diesem Vertrag als Versicherungsleistung erhalten können. Dieser ist jeweils in Abschnitt F. für das Versicherungspaket Standard, Abschnitt H. für das Versicherungspaket Komfort und Abschnitt J. für das Versicherungspaket Premium unter der Überschrift Welche Entschädigung erhalten Sie und wie hoch ist Ihre Versicherungssumme? bzw. in Ihrem Versicherungsschein erläutert.
 
Verfestigung: bezeichnet den Zeitpunkt, zu dem die Invalidität als dauerhaft angesehen wird, da keine weitere Behandlung mehr durchgeführt werden kann, es sei denn, sie wird durchgeführt, um das Ausmaß der Invalidität zu begrenzen.
 
Widerrufsfrist: bezeichnet einen Zeitraum von 30 (dreißig) vollen Kalendertagen (wie nachstehend in Abschnitt O.1 erläutert), während dessen Sie Ihren Versicherungsvertrag ohne Angabe Ihrer Gründe widerrufen können.
 
Erwachsener in Ihrer Obhut: bezeichnet eine in Ihrer Obhut stehende Person, die:
  • zwischen 18 und 25 Jahre alt ist und keine Vollzeit-Schule besucht und kein Vollzeit-Studium absolviert;
  • das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
Der Erwachsene in Ihrer Obhut muss unter derselben Adresse wohnhaft sein wie Sie.
 
Unterhaltsberechtigte Kinder: bezeichnet in Ihrer Obhut stehende Personen, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder, wenn sie eine Vollzeit-Schule besuchen oder ein Vollzeit-Studium absolvieren, nicht älter als 25 Jahre sind, und die nicht verheiratet sind und keine Lebenspartnerschaft eingegangen sind.
 
Inkrafttreten des Versicherungsvertrags: bezeichnet den Tag, an dem dieser Versicherungsvertrag für alle Vertragspartner rechtlich bindend wird.
 
Deckungsvoraussetzungen: bezeichnet die Voraussetzungen, die bei Ihnen und/oder Ihren Familienangehörigen vorliegen müssen, um diesen Versicherungsvertrag abschließen und Versicherungsleistungen erhalten zu können.
 
Familienangehörige: bezeichnet Sie und/oder Ihren Lebenspartner und/oder Erwachsene in Ihrer Obhut und/oder Ihre unterhaltsberechtigten Kinder, die unter derselben Adresse wohnhaft und gemeldet sind (oder an einem anderen Ort eine Vollzeit-Schule besuchen oder ein Vollzeit-Studium absolvieren), sofern sie im Versicherungsschein genannt sind.
 
Vollzeit-Schule oder Vollzeit-Studium: bezieht sich auf Schüler oder Studierende, die ein Vollzeitpensum zu erfüllen haben, mit einer festgelegten Stundenzahl, die durch das örtlich geltende Schulsystem oder die zuständige Institution festgelegt wird.
 
Bestattungskosten: bezeichnet die Kosten, die für die Organisation einer Bestattung anfallen, u.a. für Erd- oder Feuerbestattung oder eine andere gewählte Bestattungsart.
 
Versicherungsgebiet: bezeichnet das Gebiet, in dem dieser Versicherungsvertrag Ihnen Versicherungsschutz bietet, gemäß der Beschreibung in Ihrem Versicherungsschein.
 
Haushaltsleistungen: Unterstützung bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben wie Gartenarbeit, Einkauf von Lebensmitteln, Reinigung des Hauses, Betreuung unterhaltsberechtigter Kinder und Kochen
 
Stationäre Behandlung: bezeichnet einen länger als 24 Stunden andauernden Zeitraum, den Sie und/oder Ihre Familienangehörigen in einem privaten oder öffentlichen Krankenhaus in Folge einer durch einen Unfall verursachten Verletzung verbringen müssen.
 
Versicherungsvertrag: Ihr Versicherungsschein bzw. Ihre Versicherungsscheine sowie diese Allgemeinen Versicherungsbedingungen.
 
Versicherungsprämie: bezeichnet den Betrag, den Sie für den im Rahmen dieses Versicherungsvertrags gebotenen Versicherungsschutz gezahlt haben, einschließlich Steuern und Gebühren, die an die zuständigen Behörden in dem Land, in dem dieser Vertrag abgeschlossen wird, abzuführen sind. Die Höhe der Versicherungsprämie ist in Ihrem Versicherungsschein genannt. Die Versicherungsprämie setzt sich zusammen aus den Kosten des von Ihnen gewählten Pakets und etwaigen zusätzlichen von Ihnen gewählten Optionen
 
Versicherungsnehmer/Sie/Ihr/Ihre: bezeichnet die im Versicherungsschein als Versicherungsnehmer genannte Person.
 
Versicherer/wir/uns/unser: ist die PSA Insurance Limited, eine durch die maltesische Finanzdienstleistungsbehörde (Malta Financial Services Authority) für den Betrieb des Versicherungsgeschäfts zugelassene Gesellschaft mit der Registrierungsnummer C44567. Eingetragener Sitz: MIB House, 53, Abate Rigord Street, XBX1122 Ta’ Xbiex, Malta. Der Versicherer ist in Deutschland im Rahmen der europäischen Dienstleistungsfreiheit tätig.
 
Invaliditätsgrad: bezeichnet den in der Tabelle „Invaliditätsgrad“ in Abschnitt S. jeweils genannten Invaliditätsgrad (in Prozent). Dieser ist abhängig von dem gewählten Versicherungspaket und dem Umstand, der zu der dauerhaften Invalidität geführt hat.
 
Medizinischer Unfall: bezeichnet ein unvorhergesehenes Ereignis, das schädliche Folgen für die Gesundheit oder die körperliche Unversehrtheit des Versicherungsnehmers und/oder seiner Familienangehörigen hatte und den normalen Verlauf des ursprünglichen Krankheitsbildes verändert hat. Insbesondere durch ärztliche Behandlung ausgelöste Erkrankungen und nosokomiale Infektionen sind durch diesen Versicherungsvertrag abgedeckt. Der medizinische Unfall muss durch chirurgische Eingriffe, Prävention, Diagnose, Untersuchung oder Behandlung durch zugelassene medizinische Fachkräfte verursacht worden sein
 
Medizinischer Sachverständiger: bezeichnet einen in Deutschland zugelassenen medizinischen Berufsträger, der vom Anspruchsteller oder von einer medizinischen Einrichtung beauftragt wurde, den Gesundheitszustand oder die Todesursache des Versicherungsnehmers und/oder seiner Familienangehörigen zu bestätigen.
 
Medizinisches Gutachten: bezeichnet das Dokument, in dem das Ergebnis einer von einem medizinischen Sachverständigen durchgeführten medizinischen Untersuchung als Nachweis für den Gesundheitszustand oder die Todesursache des Versicherungsnehmers oder seiner Familienangehörigen wiedergegeben ist.
 
Medizinische Kosten: bezeichnet die Kosten, die im Zusammenhang mit von zugelassenen medizinischen Fachkräften nach einem Unfall verordneten medizinischen, paramedizinischen, pharmazeutischen und/oder chirurgischen Behandlungen bzw. Eingriffen anfallen. Ferner werden im Rahmen dieses Versicherungsvertrags Transportkosten übernommen (d.h. die Kosten für den Transport vom Ort des Unfalls zum Krankenhaus oder vom Wohnort des Versicherungsnehmers zum und vom Behandlungsort). Durch Zeckenbisse verursachte Infektionen sind im Versicherungsschutz enthalten. Je nach Versicherungspaket und Optionen, die Sie bei Vertragsschluss gewählt haben, sind Herzinfarkte, Schlaganfälle und Nebenwirkungen verschriebener Medikamente unter der Deckung für medizinische Kosten enthalten. Unfälle aufgrund von Erfrieren, Ertrinken, Tauchen und Ersticken sind inbegriffen, sofern diese Option bei Vertragsschluss gewählt wurde. Schließlich sind die Kosten für die Erstellung des REHA-Berichts durch einen persönlichen Unfallberater in die Deckung für medizinische Kosten bei allen Versicherungspaketen einbezogen.
 
Mein Konto: bezeichnet den geschützten Bereich auf der Website www.psa-insurance-solutions.de/my-account, auf den Sie durch Eingabe eines Benutzernamens und Kennworts zugreifen können. Er enthält Ihren Versicherungsvertrag sowie weitere Unterlagen für die Verwaltung Ihres Versicherungsvertrags.
 
Zuständige Behörde: bezeichnet jede deutsche Behörde, die befugt ist, Invalidität zum Zwecke der Gewährung von Sozialleistungen zu bestimmen (z.B. Versorgungsamt), oder jeden medizinischen Sachverständigen, der befugt ist, ein medizinisches Gutachten auszustellen.
 
Lebenspartner: bezeichnet die an zweiter Stelle genannte versicherte Person, d.h. der Ehepartner, der mit dem Versicherungsnehmer zusammenlebende Lebenspartner oder der in eingetragener Lebenspartnerschaft lebende Lebenspartner, der an derselben Postanschrift wie der Versicherungsnehmer wohnt, sofern sie nicht rechtlich oder tatsächlich getrennt leben.
 
Laufzeit des Versicherungsvertrags: bezeichnet die Tage, zwischen denen dieser Versicherungsvertrag in Kraft ist, wie dies in Ihrem Versicherungsschein angegeben ist.
 
Dauerhafte Entstellung: bezeichnet eine dauerhafte Veränderung des Aussehens des Versicherungsnehmers oder seiner Familienangehörigen in Folge eines Unfalls. Insbesondere gelten eine Narbe, eine Verformung, ein gebrochener Zahn als dauerhafte Entstellung.
 
Dauerhafte Vollinvalidität: bezeichnet eine durch einen Unfall verursachte dauerhafte und unheilbare Beeinträchtigung, aufgrund derer Sie und/oder Ihre Familienangehörigen dauerhaft unfähig sind, eine Arbeit oder berufliche Tätigkeit auszuüben. Dies schließt berufliche Tätigkeiten mit ein, die sich von der bisher ausgeübten beruflichen Tätigkeit unterscheiden. Die dauerhafte Vollinvalidität kann physischer, psychischer und/oder geistiger Art sein. Eine dauerhafte Vollinvalidität muss durch eine von einer zuständigen Behörde ausgestellte Bescheinigung oder ein von einem medizinischen Sachverständigen ausgestelltes medizinisches Gutachten auf Grundlage der in AUB2014 Absatz 2.1.2.2. genannten Kriterien (siehe https://www.gdv.de/resource/blob/6252/952c52d93fc486c4970a8c33e2ea0d1e/01-allgemeine-unfallversicherungsbedingungen--aub-2014--data.pdf) bestätigt werden.
 
Dauerhafte Teilinvalidität: bezeichnet eine dauerhafte und unheilbare Teilbeeinträchtigung in Folge eines Unfalls. Die dauerhafte Teilinvalidität kann physischer, mentaler und/oder geistiger Art sein. Die dauerhafte Teilinvalidität muss durch eine von einer zuständigen Behörde ausgestellte Bescheinigung oder ein von einem medizinischen Sachverständigen ausgestelltes medizinisches Gutachten bestätigt werden. Die Entschädigungssumme für dauerhafte Teilinvalidität wird nach der Tabelle in Abschnitt S berechnet.
 
Versicherungsschein: bezeichnet das Dokument, in dem die Angaben zu diesem Versicherungsvertrag auf der Grundlage der von Ihnen zur Verfügung gestellten Angaben enthalten sind
 
Verlängerungsanzeige: bezeichnet die Verlängerungsbenachrichtigung, die wir an die E-Mail-Adresse senden, die Sie uns bei Vertragsschluss mitgeteilt haben.
 
Schwere Verletzung: bezeichnet eine Verletzung, die bei einem Unfall erlitten wird und die eine stationäre Behandlung von mindestens 24 Stunden erfordert oder zu einer Fraktur, zu einer Schädigung eines inneren Organs oder zu schweren Verbrennungen führt.
 
Nebenwirkungen verschriebener Medikamente: jede schädliche und unvorhergesehene Wirkung eines von einem medizinischen Sachverständigen verschriebenen Medikaments, die durch Versicherungsschutz im Rahmen dieses Versicherungsvertrags abgedeckt werden kann.
 
Ungenutzter Prämienanteil: entspricht Ihrer Versicherungsprämie einschließlich aller Steuern, Gebühren und steuerähnlichen Abgaben, die Sie bereits gezahlt haben, multipliziert mit der Anzahl der verbleibenden Tage, die durch Ihre letzte Zahlung abgedeckt sind und, anschließend dividiert durch die Gesamtzahl der Tage, die durch Ihre letzte Prämienzahlung abgedeckt sind.

Versicherungspaket Standard
E. Wogegen Sie versichert sind F. Welche Entschädigung erhalten Sie und wie hoch ist jeweils Ihre Versicherungssumme?
Der Versicherungsschutz, den wir Ihnen und/oder Ihren Familienangehörigen im Rahmen des Versicherungspakets Standard gewähren, umfasst die folgenden versicherten Ereignisse, die in Folge eines Unfalls eintreten. Die Entschädigung, die der Begünstigte im Rahmen dieses Versicherungsvertrags erhält, unterliegt im Falle des Versicherungspakets Standard den folgenden Höchstgrenzen.
E.1. Tod  F.1. Pauschalbetrag 15.000 € 
E.2. Dauerhafte Vollinvalidität  F.2. Pauschalbetrag 15.000 € 
E.3. Dauerhafte Teilinvalidität F.3. Die Entschädigung wird berechnet, indem der Invaliditätsgrad mit der Versicherungssumme multipliziert wird. Die Versicherungssumme beträgt 15.000 €.. 
E.4. Medizinische Kosten
F.4. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, werden bis zu einer Höchstgrenze von 5.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben. 
E.5. Persönlicher Unfallberater
F.5. Die Entschädigung im Rahmen dieses Versicherungsschutzes wird von der Versicherungssumme für medizinische Kosten abgezogen. Daher werden die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, bis zu einer Gesamtversicherungssumme von 5.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer sonstigen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
E.6. Stationäre Behandlung
F.6. Wird in direkter Folge eines Unfalls eine stationäre Behandlung des Versicherungsnehmers und/oder seiner Familienangehörigen für einen Zeitraum von mindestens 24 Stunden erforderlich, zahlen wir einen Betrag in Höhe von 50 € für jeden 24-Stunden-Zeitraum der stationären Behandlung, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben. Dieser Versicherungsschutz unterliegt einer Gesamtversicherungssumme von 1.500 €. .
E.7. Unterkunft bei stationärer Behandlung unterhaltsberechtigter Kinder
F.7. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, werden bis zu einer Tagesversicherungssumme von 30 € pro Tag und einer Gesamtversicherungssumme von 900 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
E.8. Haushaltsleistungen
F.8. Es besteht die Möglichkeit, dass der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen in Folge eines Unfalls Haushaltsleistungen benötigen. Im Rahmen dessen haben der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen Anspruch auf 30 Stunden bei einer Gesamtversicherungssumme von 450 €, wobei die Leistungen innerhalb eines Monats ab dem Datum des Unfalls erfolgen müssen. 
 
 
Versicherungspaket Standard - Optionaler Versicherungsschutz
E Wogegen Sie versichert sind F. Welche Entschädigung erhalten Sie und wie hoch ist jeweils Ihre Versicherungssumme?
Der Versicherungsschutz, den wir Ihnen und/oder Ihren Familienangehörigen im Rahmen des Versicherungspaketes Standard  gewähren, umfasst die folgenden versicherten Ereignisse, die in Folge eines Unfalls eintreten, sofern Sie diese bei Vertragsschluss ausgewählt haben. Die ausgewählten Optionen sind in Ihrem letzten Versicherungsschein angegeben. Die Entschädigung, die der Begünstigte im Rahmen dieses Versicherungsvertrags erhält, unterliegt im Falle des Versicherungspakets Standard den folgenden Höchstgrenzen, sofern der Versicherungsnehmer bei Vertragsschluss die entsprechende(n) Option(en) ausgewählt hat. 
E.1. Medizinischer Unfall eines unterhaltsberechtigten Kindes F.1. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer für unterhaltsberechtigte Kinder in Folge eines medizinischen Unfalls entstehen, werden bis zu einer Höchstgrenze von 2.500 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben. 
E.2. Rollstuhl und Prothesen  F.2. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, werden bis zu einer Höchstgrenze von 4.000 € erstattet, sofern diese Aufwendungen nach dem Unfall notwendig sind und nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
E.3. Umbau von Wohnung & Fahrzeug
F.3. The costs that are necessary to transform the Insured's residence and their vehicle or to purchase a new one in order to cater for the Permanent Total Invalidity or the Permanent Partial Invalidity. The home and vehicle discomfort must be medically proven and explained in a Medical Certificate. If there is also a claim to benefits from the statutory accident insurance or the statutory pension insurance, to statutory medical care or accident care, the Insurer is only liable for the expenses which remain necessary despite the statutory benefits. The applicable limit is set at €30,000.
E.4. Bestattungskosten F.4. Bestattungskosten werden bis zu einer Höchstgrenze von 1.500 € pro Person erstattet.
E.5. Psychologische Beratung F.5. Es besteht die Möglichkeit, dass der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen in Folge eines Unfalls psychologische Beratung benötigen. Der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen haben Anspruch auf 5 Sitzungen mit einem Psychologen (telefonisch oder in einer Praxis), wobei eine Höchstgrenze von 60 € pro Sitzung gilt. Die Sitzungen müssen innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten ab dem Datum des Unfalls stattfinden, damit im Rahmen dieses Versicherungsschutzes ein Erstattungsanspruch besteht. .
E.6  Herzinfarkt, Schlaganfall, Nebenwirkungen verschriebener Medikamente
F.6.  Die Entschädigung im Rahmen dieses Versicherungsschutzes wird von der gesamten Versicherungssumme für medizinische Kosten abgezogen. Daher werden die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, bis zu einer Gesamtversicherungssumme von 5.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer sonstigen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben. 
 E.7. Haustierbetreuung  F.7. In dem Fall, dass der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen nicht in der Lage sind, sich in Folge des Unfalls um ihr Haustier zu kümmern, werden die Kosten einer Hunde- oder Katzenpension erstattet. Es gilt eine Höchstgrenze in Höhe von 450 €. Das Haustier kann bis zu einem Monat in einer Hunde- bzw. Katzenpension untergebracht werden. .
E.8. Haustierversicherung
F.8. Kommt es in Folge eines Unfalls zu einer Verletzung des Haustiers, werden die Kosten tierärztlicher operativer Eingriffe sowie die Kosten der post-operativen medikamentösen Behandlung erstattet. Muss das Haustier in einer Tierambulanz vom Ort des Unfalls zur Tierklinik transportiert werden, werden auch diese Kosten erstattet. Es gilt eine Höchstgrenze in Höhe von 1.000 €. .

Versicherungspaket Komfort
G. Wogegen Sie versichert sind H. Welche Entschädigung erhalten Sie und wie hoch ist jeweils Ihre Versicherungssumme?
Der Versicherungsschutz, den wir Ihnen und/oder Ihren Familienangehörigen im Rahmen des Versicherungspakets Komfort  gewähren, umfasst die folgenden versicherten Ereignisse, die in Folge eines Unfalls eintreten. Die Entschädigung, die der Begünstigte im Rahmen dieses Versicherungsvertrags erhält, unterliegt im Falle des Versicherungspakets Komfort den folgenden Höchstgrenzen. .
G.1. Tod H.1. Pauschalbetrag 35.000 € 
G.2. Dauerhafte Vollinvalidität H.2. Pauschalbetrag 35.000 €  
G.3. Dauerhafte Teilinvalidität H.3. Die Entschädigungssumme wird berechnet, indem der Invaliditätsgrad mit der Versicherungssumme multipliziert wird. Die Versicherungssumme beträgt 35.000 €. 
G.4. Medizinische Kosten
H.4. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, werden bis zu einer Höchstgrenze von 10.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung  auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben..
G.5. Schwere Verletzungen
H.5. Die Entschädigung im Rahmen dieses Versicherungsschutzes wird von der gesamten Versicherungssumme für medizinische Kosten abgezogen. Daher werden die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, bis zu einer Gesamtversicherungssumme von 2.500 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer sonstigen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben..
G.6. Persönlicher Unfallberater
H.6. Die Entschädigung im Rahmen dieses Versicherungsschutzes wird von der gesamten Versicherungssumme für medizinische Kosten abgezogen. Daher werden die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, bis zu einer Gesamtversicherungssumme von 10.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer sonstigen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben..
G.7. Stationäre Behandlung
H.7. Wird in direkter Folge eines Unfalls eine stationäre Behandlung des Versicherungsnehmers und/oder seiner Familienangehörigen für einen Zeitraum von mindestens 24 Stunden erforderlich, zahlen wir einen Betrag in Höhe von 50 € für jeden 24-Stunden-Zeitraum der stationären Behandlung, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben. Die Gesamtversicherungssumme, die für diesen Versicherungsschutz gilt, ist 2.500 €.
G.8. Unterkunft bei stationärer Behandlung unterhaltsberechtigter Kinder
H.8. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, werden bis zu einer Tagesversicherungssumme von 50 € pro Tag und einer Gesamtversicherungssumme von 2.500 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
G.9. Nachhilfeunterricht
H.9. Es besteht die Möglichkeit, dass unterhaltsberechtigte Kinder nach dem Unfall Unterstützung benötigen. Unterhaltsberechtigte Kinder können privaten Nachhilfeunterricht in Anspruch nehmen, wobei sich die Höchstgrenze für eine Erstattung auf 300 € beläuft.
G.10. Kosten für Aktivitäten unterhaltsberechtigter Kinder H.10. Kosten für außerschulische Aktivitäten unterhaltsberechtigter Kinder werden zeitanteilig bis zu einer Höchstgrenze von 450 € erstattet.
G.11. Haushaltsleistungen
H.11. Es besteht die Möglichkeit, dass der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen in Folge des Unfalls Haushaltsleistungen benötigen. Im Rahmen dessen haben der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen Anspruch auf 90 Stunden bei einer Höchstgrenze von 1.350 €, wobei die Leistungen innerhalb von zwei Monaten ab dem Datum des Unfalls in Anspruch genommen werden müssen.
 
 
Versicherungspaket Komfort - Optionaler Versicherungsschutz
G. Wogegen Sie versichert sind H. Welche Entschädigung erhalten Sie und wie hoch ist jeweils Ihre Versicherungssumme?
Der Versicherungsschutz, den wir Ihnen und/oder Ihren Familienangehörigen im Rahmen des Versicherungspakets Komfort gewähren, umfasst die folgenden versicherten Ereignisse, die in Folge eines Unfalls eintreten, sofern Sie diese bei Vertragsschluss ausgewählt haben. Die ausgewählten Optionen sind in Ihrem letzten Versicherungsschein angegeben. Die Entschädigung, die der Begünstigte im Rahmen dieses Versicherungsvertrags erhält, unterliegt im Falle des Versicherungspakets Komfort den folgenden Höchstgrenzen, sofern der Versicherungsnehmer bei Vertragsschluss die entsprechende(n) Option(en) ausgewählt hat.
G.1. Medizinischer Unfall eines unterhaltsberechtigten Kindes H.1. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer für unterhaltsberechtigte Kinder entstehen, werden nach einem medizinischen Unfall bis zu einer Höchstgrenze von 7.500 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
G.2. Dauerhafte Entstellung H.2. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, werden bis zu einer Höchstgrenze von 10.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung  auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
G.3. Rollstuhl und Prothesen H.3. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, werden bis zu einer Höchstgrenze von 8.000 € erstattet, sofern diese Aufwendungen nach dem Unfall notwendig sind und nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben..
G.4. Umbau von Wohnung & Fahrzeug
H.4. Die Aufwendungen, die für den Umbau von Wohnung und Fahrzeug des Versicherungsnehmers oder für eine Neuanschaffung aufgrund einer dauerhaften Vollinvalidität bzw. dauerhaften Teilinvalidität notwendig sind. Ein medizinischer Nachweis für die Beeinträchtigungen, die in einem medizinischen Gutachten erläutert werden müssen, ist erforderlich. Wir sind nicht leistungspflichtig, wenn diese Kosten von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben. Es gilt eine Höchstgrenze in Höhe von 50.000 €.
G.5. Bestattungskosten H.5. Bestattungskosten werden bis zu einer Höchstgrenze von 3.500 € pro Person erstattet.
G.6. Psychologische Beratung
H.6. Es besteht die Möglichkeit, dass der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen in Folge eines Unfalls psychologische Beratung benötigen. Der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen haben Anspruch auf 5 Sitzungen mit einem Psychologen (telefonisch oder in einer Praxis), wobei eine Höchstgrenze von 60 € pro Sitzung gilt. Die Sitzungen müssen innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten ab dem Datum des Unfalls stattfinden, damit im Rahmen dieses Versicherungsschutzes ein Erstattungsanspruch besteht..
G.7. Herzinfarkt, Schlaganfall, Nebenwirkungen verschriebener Medikamente
H.7. Die Entschädigung im Rahmen dieses Versicherungsschutzes wird von der gesamten Versicherungssumme für medizinische Kosten abgezogen. Daher werden die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, bis zu einer Gesamtversicherungssumme von 10.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer sonstigen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
G.8. Haustierbetreuung 
H.8. In dem Fall, dass der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen nicht in der Lage sind, sich in Folge des Unfalls um ihr Haustier zu kümmern, werden die Kosten einer Hunde- oder Katzenpension erstattet. Es gilt eine Höchstgrenze in Höhe von 450 €. Das Haustier kann bis zu einem Monat in einer Hunde- bzw. Katzenpension untergebracht werden. .
G.9. Haustierversicherung
H.9. Kommt es in Folge eines Unfalls zu einer Verletzung des Haustiers, werden die Kosten tierärztlicher operativer Eingriffe sowie die Kosten der post-operativen medikamentösen Behandlung erstattet. Muss das Haustier in einer Tierambulanz vom Ort des Unfalls zur Tierklinik transportiert werden, werden auch diese Kosten erstattet. Es gilt eine Höchstgrenze in Höhe von 1.000 €.

Versicherungspaket Premium
I. Wogegen Sie versichert sind J. Welche Entschädigung erhalten Sie und wie hoch ist jeweils Ihre Versicherungssumme?
Der Versicherungsschutz, den wir Ihnen und/oder Ihren Familienangehörigen im Rahmen des Versicherungspakets Premium  gewähren, umfasst die folgenden versicherten Ereignisse, die in Folge eines Unfalls eintreten. Die Entschädigung, die der Begünstigte im Rahmen dieses Versicherungsvertrags erhält, unterliegt im Falle des Versicherungspakets Premium den folgenden Höchstgrenzen.
I.1. Tod  J.1. Pauschalbetrag 50.000 €
I.2. Medizinischer Unfall des Versicherungsnehmers, Lebenspartners oder Erwachsenen in Ihrer Obhut J.2. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder Erwachsenen in Ihrer Obhut und/oder Lebenspartner entstehen, werden bis zu einer Höchstgrenze von 7.500 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
 I.3 Medizinischer Unfall eines unterhaltsberechtigten Kindes J.3. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer für unterhaltsberechtigte Kinder entstehen, werden bis zu einer Höchstgrenze von 7.500 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben..
I.4. Dauerhafte Vollinvalidität J.4. Pauschalbetrag 50.000 € 
I.5. Dauerhafte Teilinvalidität  J.5. Die Entschädigungssumme wird berechnet, indem der Invaliditätsgrad mit der Versicherungssumme multipliziert wird. Die Versicherungssumme beträgt 50.000 €.
I.6. Medizinische Kosten
J.6. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, werden bis zu einer Höchstgrenze von 20.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben..
I.7. Schwere Verletzungen
J.7. Die Entschädigung im Rahmen dieses Versicherungsschutzes wird von der gesamten Versicherungssumme für medizinische Kosten abgezogen. Daher werden die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, bis zu einer Gesamtversicherungssumme von 5.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer sonstigen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben..
I.8. Herzinfarkt, Schlaganfall, Nebenwirkungen verschriebener Medikamente
J.8. Die Entschädigung im Rahmen dieses Versicherungsschutzes wird von der gesamten Versicherungssumme für medizinische Kosten abgezogen. Daher werden die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, bis zu einer Gesamtversicherungssumme von 20.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer sonstigen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
I.9. Persönlicher Unfallberater
J.9. Die Entschädigung im Rahmen dieses Versicherungsschutzes wird von der gesamten Versicherungssumme für medizinische Kosten abgezogen. Daher werden die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, bis zu einer Gesamtversicherungssumme von 20.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer sonstigen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
I.10. Stationäre Behandlung
J.10. Wird in direkter Folge eines Unfalls eine stationäre Behandlung des Versicherungsnehmers und/oder seiner Familienangehörigen für einen Zeitraum von mindestens 24 Stunden erforderlich, zahlen wir einen Betrag in Höhe von 50 € für jeden 24-Stunden-Zeitraum der stationären Behandlung, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben. Die Gesamtversicherungssumme, die für diesen Versicherungsschutz gilt, ist 7.500 €.
I.11. Unterkunft bei stationärer Behandlung unterhaltsberechtigter Kinder
J.11. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, werden bis zu einer Tagesversicherungssumme von 50 € pro Tag und einer Gesamtversicherungssumme von 7.500 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
I.12. Dauerhafte Entstellung
J.12. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, werden bis zu einer Höchstgrenze von 20.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
I.13. Rollstuhl und Prothesen
J.13. Die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, werden bis zu einer Höchstgrenze von 10.000 € erstattet, sofern diese Aufwendungen nach dem Unfall notwendig sind und nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben..
I.14. Umbau von Wohnung & Fahrzeug J.14. Die Aufwendungen, die für den Umbau von Wohnung und Fahrzeug des Versicherungsnehmers oder für eine Neuanschaffung aufgrund einer dauerhaften Vollinvalidität bzw. dauerhaften Teilinvalidität notwendig sind. Ein medizinischer Nachweis für die Beeinträchtigungen, die in einem medizinischen Gutachten erläutert werden müssen, ist erforderlich. Wir sind nicht leistungspflichtig, wenn diese Kosten von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer anderen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben. Es gilt eine Höchstgrenze in Höhe von 75.000 €.
I.15. Nachhilfeunterricht
J.15. Es besteht die Möglichkeit, dass unterhaltsberechtigte Kinder nach dem Unfall Unterstützung benötigen. Unterhaltsberechtigte Kinder können privaten Nachhilfeunterricht in Anspruch nehmen, wobei sich die Höchstgrenze für die Erstattung, die der Versicherungsnehmer erhält, auf 500 € beläuft.
I.16. Kosten für Aktivitäten unterhaltsberechtigter Kinder J.16 Kosten für außerschulische Aktivitäten unterhaltsberechtigter Kinder werden zeitanteilig bis zu einer Höchstgrenze von 600 € erstattet. 
I.17. Psychologische Beratung
J.17. Es besteht die Möglichkeit, dass der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen in Folge eines Unfalls psychologische Beratung benötigen. Der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen haben Anspruch auf 15 Sitzungen mit einem Psychologen (telefonisch oder in einer Praxis), wobei eine Höchstgrenze von 60 € pro Sitzung gilt. Die Sitzungen müssen innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten ab dem Datum des Unfalls stattfinden, damit im Rahmen dieses Versicherungsschutzes ein Erstattungsanspruch besteht.
I.18. Haushaltsleistungen
J.18. Es besteht die Möglichkeit, dass der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen in Folge eines Unfalls Haushaltsleistungen benötigen. Im Rahmen dessen haben der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen Anspruch auf 120 Stunden bei einer Höchstgrenze von 1.800 €, wobei die Leistungen innerhalb von zwei Monaten ab dem Datum des Unfalls erfolgen müssen.
 
 
Versicherungspaket Premium - Optionaler Versicherungsschutz
I. Wogegen Sie versichert sind J. Welche Entschädigung erhalten Sie und wie hoch ist jeweils Ihre Versicherungssumme?
Der Versicherungsschutz, den wir Ihnen und/oder Ihren Familienangehörigen im Rahmen des Versicherungspakets Premium gewähren, umfasst die folgenden versicherten Ereignisse, die in Folge eines Unfalls eintreten, sofern Sie diese bei Vertragsschluss ausgewählt haben. Die ausgewählten Optionen sind in Ihrem letzten Versicherungsschein angegeben. Die Entschädigung, die der Begünstigte im Rahmen dieses Versicherungsvertrags erhält, unterliegt im Falle des Versicherungspakets Premium den folgenden Höchstgrenzen, sofern der Versicherungsnehmer bei Vertragsschluss die entsprechende(n) Option(en) ausgewählt hat.
I.1. Bestattungskosten
J.1. Bestattungskosten werden bis zu einer Höchstgrenze von 5.000 € pro Person erstattet.
I.2. Reisekosten
J.2. Angemessene Reisekosten eines Angehörigen werden in Höhe von bis zu 200 € erstattet. 
I.3. Tauchunfall
J.3. Die Entschädigung im Rahmen dieses Versicherungsschutzes wird von der gesamten Versicherungssumme für medizinische Kosten abgezogen. Daher werden die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, bis zu einer Gesamtversicherungssumme von 20.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer sonstigen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
I.4. Unfall durch Ertrinken, Ersticken und Erfrieren
J.4. Die Entschädigung im Rahmen dieses Versicherungsschutzes wird von der gesamten Versicherungssumme für medizinische Kosten abgezogen. Daher werden die tatsächlichen Kosten, die dem Versicherungsnehmer und/oder seinen Familienangehörigen entstehen, bis zu einer Gesamtversicherungssumme von 20.000 € erstattet, sofern diese Kosten nicht von einem anderen Versicherer (z.B. im Rahmen einer sonstigen privaten Unfall-, Kranken- oder Haftpflichtversicherung) übernommen werden. Besteht gleichzeitig ein Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall-, oder Rentenversicherung auf gesetzliche Heilfürsorge oder Unfallfürsorge, ist der Versicherer nur für die Aufwendungen leistungspflichtig, die trotz der gesetzlichen Leistungen notwendig bleiben.
I.5. Haustierbetreuung 
J.5. In dem Fall, dass der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen nicht in der Lage sind, sich in Folge des Unfalls um ihr Haustier zu kümmern, werden die Kosten einer Hunde- oder Katzenpension erstattet. Es gilt eine Höchstgrenze in Höhe von 1.000 €. Das Haustier kann bis zu zwei Monaten in einer Hunde- bzw. Katzenpension untergebracht werden. 
I.6. Haustierversicherung
J.6. Kommt es im Rahmen eines Unfalls zu einer Verletzung des Haustiers, werden die Kosten tierärztlicher operativer Eingriffe sowie die Kosten der post-operativen medikamentösen Behandlung erstattet. Muss das Haustier in einer Tierambulanz vom Ort des Unfalls zur Tierklinik transportiert werden, werden auch diese Kosten erstattet. Es gilt eine Höchstgrenze in Höhe von 1.000 €. 
K. AUSSCHLUSSREGELUNGEN
 

NICHT unter den Versicherungsschutz für Sie und/oder Ihre Familienangehörigen fallen bei allen Versicherungspaketen:

K.1. Ereignisse, die nicht direkt oder indirekt durch einen Unfall verursacht sind: Erkrankungen, Krankheiten, Operationen, Herzversagen, Aneurysmen, Rückenschmerzen, psychische Störungen (unbeschadet psychologischer Beratung, die aufgrund eines Unfalls erforderlich wird, wie oben genannt) und andere medizinische Befunde, unabhängig davon, ob sie chronischer Art sind oder nicht;
Herzinfarkt, Schlaganfall, Nebenwirkungen verschriebener Medikamente, es sei denn, 
-diese Option wurde in dem Versicherungspaket Standard oder Komfort ausgewählt oder .
-Sie sind unter dem Versicherungspaket Premium versichert. .
Wenn die Folgen eines Unfalls sich mit einer der oben genannten Krankheiten oder sonstigen Umstände decken, gilt folgendes:
 
In dem Maße, in dem die Krankheit oder sonstigen Umstände zu dem Gesundheitsschaden oder dessen Folgen beigetragen haben (anteiliger Beitrag), gelten folgende Minderungen, indem der jeweilige Prozentsatz angewandt wird auf: 
- den Prozentsatz des Grades der dauerhaften Teilinvalidität oder der dauerhaften Vollinvalidität.
- die Summe der Leistung selbst, bei einer Leistung im Todesfall oder einer sonstigen Leistung.
 
Beispiel:
Nach einer Beinverletzung beträgt der Invaliditätsgrad 15%. Eine rheumatische Erkrankung hat hierzu zu 50% beigetragen. Der Grad der durch einen Unfall ausgelösten dauerhaften Teilinvalidität beträgt daher 7,5%.
 
Wenn der prozentuale Anteil der beitragenden Faktoren unter 25% liegt, nehmen wir keine Minderung vor. 
 
K.2. Unfälle, die dadurch entstehen, dass Sie oder Ihre Familienangehörigen unter dem Einfluss von Alkohol, Betäubungsmitteln, Pflanzen oder nicht ärztlich verschriebenen Medikamenten gemäß der im Versicherungsgebiet geltenden gesetzlichen Definition und oberhalb der gesetzlichen Grenzen stehen. Unter dem Einfluss stehen bedeutet, dass die Fähigkeit der Person, wahrzunehmen und zu reagieren, so beeinträchtigt ist, dass die Person nicht in der Lage ist, mit den Anforderungen der spezifischen Gefahren der Situation umzugehen;
 
K.3. Ansprüche, die entstehen durch:
  • unsachgemäß eingenommene Medikamente;;
  • Medikamente für die Behandlung von Drogenabhängigkeit;;
  • bekannte Risiken, die mit einer medizinischen Behandlung oder Operationstechnik verbunden sind;;
  • einen allmählichen Verlust von Nutzen oder Funktion, der keine direkte Folge eines Unfalls ist.
K.4. Ansprüche für stationäre Behandlung in der Psychiatrie, Pflege, Sanatorien oder Pflegeheimen, Reha-Zentren oder anderen Einrichtungen, die vorwiegend für die Behandlung von Alkohol- oder Drogenabhängigkeit genutzt werden; oder entsprechende Abteilungen/Stationen innerhalb eines Krankenhauses, die diese Leistungen erbringen.
 
K.5. Unfälle, bei denen der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß; 
 
K.6. Unfälle, die durch das Begehen oder die Teilnahme an einer Straftat oder versuchten Straftat verursacht wurden;
 
K.7. Unfälle, die durch Begünstigte vorsätzlich verursacht wurden;
 
K.8. Wenn der Unfall außerhalb des im Versicherungsschein genannten Versicherungsgebiets oder der Laufzeit des Versicherungsvertrags passiert;
 
K.9. Ansprüche, die verursacht sind durch:
  • Selbstmord oder absichtliche Selbstverletzung der versicherten Person;
  • Leichtsinniges und wissentliches Eingehen bekannter Gefahren (außer bei dem Versuch, Menschenleben zu retten);
K.10. Unfälle, die direkt oder indirekt, ganz oder teilweise, auf einer Handlung oder Unterlassung beruhen, die absichtlich, rechtswidrig oder fahrlässig durch Sie und/oder Ihre Familienangehörigen begangen wurde. 
 
K.11. Unfälle, die während sportlicher Wettkämpfe, Wettrennen oder den folgenden gefährlichen Sportarten passieren: Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen, Klettern, Abseilen, Rafting, Basejumping und Reiten. Gerätetauchen ist nur versichert, wenn die Option ausdrücklich gewählt wurde. 
 
K.12. Unfälle, die durch Aufstände, Streiks oder Aufruhr, Krieg, kriegerische Handlungen oder Terrorismus verursacht wurden, wenn der Versicherungsnehmer oder seine Familienangehörigen aktiv daran teilgenommen haben; 
 
K.13. Wenn die Kosten bereits durch die Sozialversicherung gezahlt wurden oder durch eine andere private Kranken- oder Unfallversicherung übernommen werden;
 
K.14. Wenn die stationäre Behandlung weniger als 24 Stunden dauert.  
 
K.15. Weitere Behandlungen nach Verfestigung der Invalidität; 
 
K.16. Prothesen und Brillen unter dem Versicherungsschutz für medizinische Kosten. 
L. SO MELDEN SIE EINEN VERSICHERUNGSFALL


Damit der Versicherungsschutz Ihres Versicherungsvertrags vollständig gilt, müssen Sie die folgenden Anweisungen befolgen: 

Wir sind nicht zur Zahlung verpflichtet, wenn Sie vorsätzlich gegen eine der in diesem Abschnitt L enthaltenen Verpflichtungen verstoßen. 
 
Wenn Sie grob fahrlässig gegen eine Ihrer Verpflichtungen verstoßen, können wir den Versicherungsschutz entsprechend der Schwere des Verschuldens verweigern oder beschränken. Dies gilt nicht, wenn Sie uns beweisen können, dass Sie nicht grob fahrlässig gegen die Verpflichtung verstoßen haben.
 
Ihr Versicherungsschutz bleibt bestehen, wenn Sie beweisen, dass der Verstoß gegen die Verpflichtung weder die Ursache für den Eintritt bzw. die Feststellung des Versicherungsfalls noch für die Feststellung oder den Umfang der Leistung war. Sollten Sie jedoch in betrügerischer Absicht gegen eine Verpflichtung verstoßen, sind wir nicht zur Zahlung verpflichtet.
 
L.1. Im Falle eines Unfalls kontaktieren Sie uns bitte über folgenden Link, um Ihren Versicherungsfall zu melden: www.psa-insurance-solutions.de/my-account, oder verwenden Sie das Anfrageformular (url) .
 
L.2. Sie sind verpflichtet, Ihren Versicherungsfall innerhalb von zehn (10) Tagen nach Eintritt des Unfalls zu melden. 
 
L.3. Sie sind verpflichtet, dem Versicherer folgende Dokumente vorzulegen:
 
Bei allen Versicherungspaketen:  Allgemeine Unterlagen Spezifische Unterlagen
Tod
Ausgefüllte Schadensanzeige;
Angabe der einzelnen Anspruchsteller;
Wohnungsnachweis der Anspruchsteller;
Nachweis des Unfalls - einschließlich ggf. vorhandener Polizeiberichte; 
Schadensanzeige (wie jeweils auf unserer Webseite verfügbar), ausgefüllt von dem behandelnden Arzt/ Hausarzt/Facharzt; 
Im Falle eines tätlichen Angriffs oder Terrorakts ist/sind der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen verpflichtet, den Polizeibericht vorzulegen.
Sterbeurkunde
Notarielle Urkunde bzw. Erbschein
Medizinischer Unfall des Versicherungsnehmers, Lebenspartners oder Erwachsenen in Ihrer Obhut
Zahlungsplan der gesetzlichen/privaten Krankenversicherung
Medizinischer Unfall eines unterhaltsberechtigten Kindes
Geburtsurkunde und Nachweis der Familienzugehörigkeit;
Dauerhafte Vollinvalidität
Bescheinigung der zuständigen Behörde oder medizinisches Gutachten eines medizinischen Sachverständigen zum Nachweis des Grades/Prozentsatzes der Invalidität
Dauerhafte Teilinvalidität
Bescheinigung der zuständigen Behörde oder medizinisches Gutachten eines medizinischen Sachverständigen zum Nachweis des Grades/Prozentsatzes der Invalidität
Medizinische Kosten
Zahlungsplan der gesetzlichen/privaten Krankenversicherung
Arzt- und Medikamentenrechnungen
Schwere Verletzungen
Zahlungsplan der gesetzlichen/privaten Krankenversicherung
Arzt- und Medikamentenrechnungen
Herzinfarkt, Schlaganfall, Nebenwirkungen verschriebener Medikamente
Zahlungsplan der gesetzlichen/privaten Krankenversicherung
Arzt- und Medikamentenrechnungen
Persönlicher Unfallberater
Zahlungsplan der gesetzlichen/privaten Krankenversicherung
Arztrechnungen
Stationäre Behandlung
Krankenhausakten, aus denen das Aufnahme- und das Entlassungsdatum hervorgehen
Unterkunft bei stationärer Behandlung unterhaltsberechtigter Kinder
Rechnungen für Unterkunft
Krankenhausakten, aus denen das Aufnahmedatum und das Entlassungsdatum hervorgehen
Zahlungsplan der gesetzlichen/privaten Krankenversicherung
Dauerhafte Entstellung
Arzt- und Medikamentenrechnungen
Rollstuhl / Prothesen
Rechnungen
Nachweis über die Zahlung der Entschädigungssumme durch andere Versicherer
Umbau von Wohnung & Fahrzeug
Rechnungen
Nachhilfeunterricht
Rechnungen für Nachhilfe
Kosten für Aktivitäten unterhaltsberechtigter Kinder
Rechnungen
Psychologische Beratung
Rechnung für Therapie
Haushaltsleistungen
Rechnung für Dienstleistungen
Optionaler Versicherungsschutz
Medizinischer Unfall eines unterhaltsberechtigten Kindes
Ausgefüllte Schadensanzeige;
Angabe der einzelnen Anspruchsteller;
Wohnungsnachweis der Anspruchsteller;
Nachweis des Unfalls - einschließlich der ggf. bestehenden Polizeiberichte;
Schadensanzeige (wie jeweils auf unserer Webseite verfügbar), ausgefüllt von dem behandelnden Arzt/ Hausarzt/Facharzt
Im Falle eines tätlichen Angriffs oder Terrorakts ist/sind der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen verpflichtet, den Polizeibericht vorzulegen.
Geburtsurkunde und Nachweis der Familienzugehörigkeit;
Dauerhafte Entstellung 
Zahlungsplan der gesetzlichen/privaten Krankenversicherung
Arzt- und Medikamentenrechnungen Geburtsurkunde und Nachweis der Familienzugehörigkeit;
Rollstuhl und Prothesen Rechnungen
Bestattungskosten
Rechnungen für die Bestattung
Umbau von Wohnung & Fahrzeug
Rechnungen
Psychologische Beratung
Rechnung für Therapie
Reisekosten
Rechnungen
Herzinfarkt, Schlaganfall, Nebenwirkungen verschriebener Medikamente 
Zahlungsplan der gesetzlichen/privaten Krankenversicherung
Arzt- und Medikamentenrechnungen
Tauchunfall
Zahlungsplan der gesetzlichen/privaten Krankenversicherung
Arzt- und Medikamentenrechnungen
Unfall durch Ertrinken, Ersticken und Erfrieren
Zahlungsplan der gesetzlichen/privaten Krankenversicherung
Arzt- und Medikamentenrechnungen
Haustierbetreuung 
Rechnungen für Hunde- oder Katzenpension 
Haustierversicherung
Tierarzt- und Medikamentenrechnungen
 
Darüber hinaus behalten wir uns das Recht vor, weitere Dokumente anzufordern, die wir zur Überprüfung Ihres Anspruchs für notwendig halten.
 
Um unsere Leistungspflicht zu überprüfen, benötigen wir ggf. Informationen von: 
  • Ärzten, Hausärzten oder Fachärzten, die den Versicherungsnehmer vor oder nach dem Unfall behandelt oder untersucht haben;
  • andere Versicherer, Einrichtungen oder Behörden.
 
Sie oder Ihre Familienangehörigen sind verpflichtet, uns die Einholung der benötigten Informationen zu ermöglichen..
Zu diesem Zweck kann der Versicherungsnehmer die Ärzte, Hausärzte oder Fachärzte und die oben genannten Behörden bevollmächtigen, uns diese Informationen direkt zur Verfügung zu stellen. Andernfalls kann der Versicherungsnehmer die Informationen selbst einholen und uns zur Verfügung stellen.
 
Wenn erforderlich, haben wir das Recht, einen oder mehrere medizinische Sachverständige zur Bewertung der Ansprüche aus diesem Versicherungsvertrag auszuwählen und zu bevollmächtigen. Jede versicherte Person hat die Pflicht, die erforderliche ärztliche Untersuchung durch jeden dieser medizinischen Sachverständigen vornehmen zu lassen. Wir haben die Kosten für Verdienstausfälle aufgrund der Untersuchung zu tragen. 
 
Wir verpflichten uns hiermit, dem bzw. der Begünstigten die ihm bzw. ihr zustehende Entschädigung innerhalb von dreißig (30) Tagen ab Erhalt der Schadensanzeige zu zahlen, vorausgesetzt, dass alle den Anspruch begründenden und nach der obigen Liste L.3 erforderlichen Unterlagen vorgelegt wurden und Versicherungsschutz besteht.
 
Hinweis: Falls der Versicherungsnehmer und/oder seine Familienangehörigen böswillig handeln und den Verlust vorsätzlich als zu hoch angeben oder den Erhalt von Entschädigungszahlungen von anderen privaten oder öffentlichen Einrichtungen verschweigen, werden wir keinen Versicherungsschutz gewähren.
 
L.4. Bestimmung des Begünstigten der Entschädigung 
 
Die Entschädigungssummen bei allen Versicherungspaketen werden dem Versicherungsnehmer (außer im Falle von Tod und Bestattungskosten wie nachstehend aufgeführt) ausgezahlt. 
 
Im Falle von Tod und Bestattungskosten:
 
Im Falle des Todes des Versicherungsnehmers wird die Entschädigung gezahlt an:
Im Falle des Todes des Lebenspartners wird die Entschädigung gezahlt an:
Im Falle des Todes eines unterhaltsberechtigten Kindes wird die Entschädigung gezahlt an:
Im Falle des Todes eines Erwachsenen in Ihrer Obhut wird die Entschädigung gezahlt an:
- den überlebenden Ehepartner, der weder rechtlich noch tatsächlich getrennt lebte,
- wenn nicht vorhanden, an den Lebenspartner
- wenn nicht vorhanden, an seine Kinder, 
- wenn nicht vorhanden, an seinen weder rechtlich noch tatsächlich getrennt lebenden Lebensgefährten , 
- wenn nicht vorhanden, an die Erben des Versicherungsnehmers gemäß den anwendbaren Regelungen.  

- den überlebenden Ehepartner, der weder rechtlich noch tatsächlich getrennt lebt, 
- wenn nicht vorhanden, an den Lebenspartner
- wenn nicht vorhanden, an seine Kinder,
- wenn nicht vorhanden, an seinen weder rechtlich noch tatsächlich getrennt lebenden Lebensgefährten,
- wenn nicht vorhanden, an die Erben des Lebenspartners nach den anwendbaren Regelungen.
- den gesetzlichen Vertreter.
- die Erben des Erwachsenen in Ihrer Obhut nach den anwendbaren Regelungen.
 
 
M. ALLGEMEINE BEDINGUNGEN
 
Wenn Sie die in Abschnitt M.1 bis M.4 genannten Anforderungen nicht erfüllen, sind wir unter Umständen berechtigt, den Versicherungsschutz – wie am Anfang des Abschnitts L weiter oben angegeben – abzulehnen oder zu reduzieren.
 
M.1. Sorgfaltspflicht
 
Sie und Ihre Familienangehörigen müssen alle angemessenen Vorkehrungen treffen, um weitere Verletzungen im Falle eines Unfalls zu vermeiden..
 
M.2. Betrug 
 
Sie und Ihre Familienangehörigen dürfen nicht betrügerisch handeln. Wenn Sie, Ihre Familienangehörigen oder jemand, der für Sie handelt:
  • einen Versicherungsfall unter dem Versicherungsvertrag in dem Wissen meldet, dass die Versicherungsfallmeldung falsch oder in irgendeiner Hinsicht arglistig überzogen ist, oder
  • eine Erklärung zur Begründung eines Anspruchs abgibt, in dem Wissen, dass die Erklärung in irgendeiner Hinsicht falsch ist, oder 
  • ein Dokument zur Begründung eines Anspruchs einreicht, in dem Wissen, dass das Dokument in irgendeiner Hinsicht falsch ist, oder
  • eine Versicherungsfallmeldung zu einem Unfall macht, der durch eine absichtliche Handlung Ihrerseits oder mit Ihrem Einverständnis verursacht wurde,

dann:

  • werden wir den Anspruch nicht bezahlen,
  • werden wir keinen anderen Anspruch bezahlen, der unter dem Versicherungsvertrag gemeldet wurde oder noch gemeldet wird,
  • können wir nach unserer Wahl den Versicherungsvertrag kündigen oder gegebenenfalls für nichtig erklären,
  • sind wir berechtigt, die bereits unter dem Versicherungsvertrag für einen Versicherungsfall gezahlte Summe von Ihnen zurückzufordern,
  • werden wir keine Rückerstattung der Versicherungsprämie vornehmen,
  • können wir die Polizei über die Umstände informieren.
M.3. Pflicht zur Angabe 
 
Der Versicherungsvertrag wurde auf Grundlage von Informationen ausgefertigt, die Sie uns über Sich und Ihre Familienangehörigen gegeben haben. Sie sind verpflichtet, uns über jede Änderung dieser Informationen zu informieren, da eine Nichtbeachtung Ihren Versicherungsschutz unter diesem Versicherungsschein gefährden kann, wie oben zu Beginn von Abschnitt L. dargelegt. Wir werden Sie dann über jede Änderung der Bedingungen informieren. Sie müssen uns über jede Änderung der uns zur Verfügung gestellten Informationen informieren, sobald Sie davon Kenntnis erhalten, indem Sie das Anfrageformular auf unserer Website www.psa-insurance-solutions.de/queries ausfüllen.
 
Wenn Folgendes eintritt, müssen wir stets darüber informiert werden:
  • Änderungen der Angaben auf Ihrem aktuellen Versicherungsschein.
  • Sie wollen einen Lebenspartner, einen Erwachsenen in Ihrer Obhut oder ein unterhaltsberechtigtes Kind aus Ihrem Versicherungsvertrag abmelden oder in Ihren Versicherungsvertrag aufnehmen.
  • Ihr Hauptwohnsitz ist nicht mehr in Deutschland.
  • Ihr Lebenspartner wohnt nicht mehr an derselben Postanschrift wie Sie.
  • Ein Erwachsener in Ihrer Obhut:
    • Wohnt nicht mehr an derselben Postanschrift wie Sie.
  • - Ihr unterhaltsberechtigtes Kind:
    • heiratet oder geht eine Lebenspartnerschaft ein,.
    • wird 18 Jahre alt oder, wenn es zwischen 18 und 25 Jahren alt ist, wenn es die Vollzeit-Schule oder das Vollzeit-Studium beendet.  
    • wohnt nicht mehr an derselben Postanschrift wie Sie, mit Ausnahme für die Zeit der Vollzeit-Schule oder des Vollzeit-Studiums.
  • Sie oder einer Ihrer Familienangehörigen sterben.
M.4. Das für diesen Versicherungsvertrag anzuwendende Recht 
 
Dieser Vertrag unterliegt deutschem Recht. Der ausschließliche Gerichtstand ist in Deutschland, wenn Sie nach dem Abschluss des Versicherungsschutzes unter diesem Versicherungsvertrag Ihren Wohnsitz außerhalb Deutschlands verlegen oder wenn Ihr Wohnsitz unbekannt ist. Für eventuelle Streitigkeiten sind ausschließlich die Gerichte in Deutschland zuständig.
 
M.5. Verjährung
 
Ihre Ansprüche aus diesem Versicherungsvertrag unterliegen einer Verjährungsfrist von drei (3) Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt am Ende des Jahres, in dem der Leistungsanspruch entstanden ist und Sie davon Kenntnis erlangten oder Kenntnis erlangt haben sollten. Die Berechnung der Verjährungsfrist unterliegt den allgemeinen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Die Verjährungsfrist wird durch die normalen Gründe für die Hemmung der Verjährungsfrist und durch die Bestellung von medizinischen Sachverständigen nach einem Unfall gehemmt.
 
N. IHRE VERSICHERUNGSPRÄMIE, ZAHLUNG UND VERTRAGSVERLÄNGERUNG
 

N.1. Die Versicherungsprämie

Der Gesamtpreis, den Sie für die in Ihrem Versicherungsschein angegebene Laufzeit des Versicherungsvertrags zahlen müssen, basiert auf den folgenden monatlichen Versicherungsprämien: 
 
Premium (alle Steuern inbegriffen) Standard  Komfort  Premium
 3 €  4 €  7 €
 
Abhängig von den von Ihnen gewählten Optionen können zusätzliche Versicherungsprämien berechnet werden. Die Gesamtsumme können Sie Ihrem Versicherungsschein entnehmen. Die obige Tabelle zeigt die Versicherungsprämien, die für jeden Erwachsenen und Erwachsenenin Ihrer Obhut zu zahlen sind. Zusammen mit jedem Erwachsenen können die unterhaltsberechtigten Kinder kostenlos mitversichert werden.
 
Für jedes Paket ist ein optionaler Versicherungsschutz erhältlich. Nachfolgend finden Sie die Versicherungsprämien für den erhältlichen optionalen Versicherungsschutz. Die Versicherungsprämien für den optionalen Versicherungsschutz gelten pro Versicherungsvertrag. Die Versicherungsprämien variieren je nach Höchstgrenze des Versicherungsschutzes, die jede Option gewährt. 
 
 
Nachfolgend finden Sie zwei Beispiele:
  1. Eine Familie bestehend aus 2 Erwachsenen und 2 unterhaltsberechtigten Kindern, die das Premium-Paket und die „Haustierbetreuung“ sowie die Haustierversicherung“ gewählt haben, bezahlt 15,25 Euro pro Monat (7 + 7 + 0,75 + 0,5.
  2. Ein Alleinerziehender, der 1 unterhaltsberechtigtes Kind und 1 unterhaltsberechtigtes Kind, das sich in der Schule oder im Studium befindet (unter 25 Jahren, Vollzeit-Schule oder Vollzeit-Studium) versichert und das Standardpaket, „Umbau von Wohnung & Fahrzeug“ und „Rollstuhl und Prothesen“ gewählt hat, bezahlt 4,50 Euro pro Monat (3 + 0,50 + 1).
Die oben genannten Versicherungsprämien beinhalten die jeweils geltende Steuer.
 
N.2. Zahlung
 
Ihre Versicherungsprämie ist monatlich zu zahlen.
 
N.3. Vertragsverlängerung
 
Ihr Versicherungsvertrag wird bei Hauptfälligkeit dieses Versicherungsvertrags automatisch verlängert und Ihnen wird die Versicherungsprämie entsprechend des Versicherungsschutzes und der Zahlungsmethode belastet, die Sie bei Vertragsschluss gewählt haben.
 
70 (siebzig) Tage vor der Hauptfälligkeit der aktuellen Laufzeit des Versicherungsvertrags werden wir Sie durch Versand einer Verlängerungsanzeige darüber informieren, dass Ihr Versicherungsvertrag zur Verlängerung ansteht. 
O. KÜNDIGUNG ODER WIDERRUF IHRES VERSICHERUNGSVERTRAGS
 

In den folgenden Fällen können Sie/wir Ihren Versicherungsvertrag kündigen oder widerrufen:

Wie und was wir Ihnen erstatten werden und weitere Informationen

O.1. Sie können Ihren Versicherungsvertrag während der Widerrufsfrist widerrufen 

Widerrufsrecht: Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 30 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, E-Mail) widerrufen. Diese Frist beginnt, nachdem Sie den Versicherungsschein, die Vertragsbestimmungen einschließlich der Allgemeinen Versicherungsbedingungen, die weiteren Informationen nach § 7 Abs. 1 und 2 des Versicherungsvertragsgesetzes in Verbindung mit den §§ 1 bis 4 der VVG-Informationspflichtenverordnung und die Widerrufsbelehrung jeweils in Textform erhalten haben, jedoch nicht vor Erfüllung unserer Pflichten gemäß § 312i Abs. 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs in Verbindung mit Artikel 246c des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:

E-mail: www.psa-insurance-solutions.de/queries

Widerrufsfolgen: Im Falle eines wirksamen Widerrufs endet der Versicherungsschutz, und wir erstatten Ihnen den auf die Zeit nach Zugang des Widerrufs entfallenden Teil der Prämien, wenn Sie zugestimmt haben, dass der Versicherungsschutz vor dem Ende der Widerrufsfrist beginnt. Den Teil der Prämie, der auf die Zeit bis zum Zugang des Widerrufs entfällt, dürfen wir in diesem Fall einbehalten. Dieser entspricht einem Betrag in Höhe von 1/30 der monatlichen Prämie für jeden Tag, an dem Versicherungsschutz bestand. Die Erstattung zurückzuzahlender Beträge erfolgt unverzüglich, spätestens 30 Tage nach Zugang des Widerrufs. Beginnt der Versicherungsschutz nicht vor dem Ende der Widerrufsfrist, hat der wirksame Widerruf zur Folge, dass empfangene Leistungen zurückzugewähren und gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben sind..

Haben Sie Ihr Widerrufsrecht nach § 8 des Versicherungsvertragsgesetzes wirksam ausgeübt, sind Sie auch an einen mit dem Versicherungsvertrag zusammenhängenden Vertrag nicht mehr gebunden. Ein zusammenhängender Vertrag liegt vor, wenn er einen Bezug zu dem widerrufenen Vertrag aufweist und eine Dienstleistung des Versicherers oder eines Dritten auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen dem Dritten und dem Versicherer betrifft. Eine Vertragsstrafe darf weder vereinbart noch verlangt werden..
 
Besondere Hinweise: Ihr Widerrufsrecht erlischt, wenn der Vertrag auf Ihren ausdrücklichen Wunsch sowohl von Ihnen als auch durch uns erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben.

O.2. Wir können Ihren Versicherungsvertrag zur Hauptfälligkeit kündigen..

Wir müssen Ihnen spätestens zwei Monate vor der Hauptfälligkeit eine Kündigung in Textform (z.B. Brief, E-Mail) schicken.

O.3. Sie können Ihren Versicherungsvertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen während der Laufzeit des Versicherungsvertrags kündigen.

Füllen Sie dazu bitte das Kündigungsformular im Abschnitt „Anfragen“ auf der folgenden Website aus: www.psa-insurance-solutions.de/queries.

Sofern Sie kein versichertes Ereignis gemeldet haben, erstatten wir Ihnen innerhalb von 30 (dreißig) Tagen den anteiligen ungenutzten Prämienanteil Ihrer Versicherungsprämie. 

O.4. Wir können von Ihrem Versicherungsvertrag zurücktreten oder ihn kündigen, wenn Sie uns wesentliche risikorelevante Informationen nicht oder falsch angegeben haben.

Im Fall einer absichtlichen Nicht- oder Falschangabe wesentlicher risikorelevanter Informationen durch Sie wird Ihr Versicherungsvertrag für nichtig erklärt, wenn diese Nicht- oder Falschangabe das Risiko ändert oder uns veranlasst, das Risiko geringer einzuschätzen, selbst wenn das Risiko, dass Sie nicht oder falsch angegeben haben, keinen Einfluss auf den Schaden hat.
 
Für den Fall einer unabsichtlich unvollständigen oder unzutreffenden risikorelevanten Erklärung Ihrerseits, die vor einem Schaden bemerkt wird, behalten wir uns vor, entweder Ihren Versicherungsvertrag gegen Anhebung der Versicherungsprämie fortzusetzen oder Ihren Versicherungsvertrag einen Monat nach Kündigung in Textform zu beenden und Ihnen den Anteil der Versicherungsprämie zu erstatten, der für den Zeitraum gezahlt wurde, in dem Ihr Versicherungsvertrag nicht mehr in Kraft ist.

O.5. Wir können Ihren Versicherungsvertrag kündigen, wenn Sie Ihre Versicherungsprämie insgesamt oder zu einem Teil nicht bezahlen.

Wir behalten uns vor, Sie in Textform zu mahnen, und falls die fällige Versicherungsprämie weiterhin nicht bezahlt ist,

  1. Wenn die nicht bezahlte Versicherungsprämie die gemäß dem Versicherungsvertrag erstmalig fällige Versicherungsprämie oder die Einmalprämie ist, können wir nach unserem alleinigen Ermessen
- den Versicherungsvertrag kündigen oder
- fortsetzen und die Versicherungsprämie verlangen.
 
Sie sind durch den Versicherungsvertrag nicht geschützt, es sei denn, Sie weisen nach, dass Sie die Nichtzahlung nicht zu vertreten haben.
 
2. Wenn die Versicherungsprämie während der Laufzeit des Versicherungsvertrags fällig wird und Sie die Zahlung nicht innerhalb eines Monats nach Zugang der Mahnung, in der die rückständigen Beträge der Versicherungsprämie, Zinsen und Kosten im Einzelnen beziffert sind, zahlen, können wir nach unserem alleinigen Ermessen
- den Versicherungsvertrag mit sofortiger Wirkung kündigen oder
- den fälligen Betrag verlangen. In diesem Fall besteht bis zur Zahlung der Versicherungsprämie kein Versicherungsschutz, es sei denn, Sie weisen nach, dass Sie die Nichtzahlung nicht zu vertreten haben. 
 

O.6. Wir können Ihren Versicherungsvertrag kündigen, wenn eine direkte oder indirekte von Ihnen angegebene Änderung des Risikos vorliegt, durch die die Deckungsvoraussetzungen für die für diesen Versicherungsvertrag gewählte Option nicht erfüllt sind.

Wir werden Ihnen innerhalb eines Monats ab dem Eingang Ihres Änderungsantrags eine Kündigung in Textform übersenden.
 
Innerhalb von 30 (dreißig) Tagen erstatten wir Ihnen den anteiligen ungenutzten Prämienanteil.

P. SO REICHEN SIE EINE BESCHWERDE EIN

 

Dieser Versicherungsvertrag unterliegt deutschem Recht.
 

Bei allen Anfragen in Bezug auf diesen Versicherungsvertrag können Sie uns mittels des Formulars im Abschnitt „Beschwerden“ auf der folgenden Website kontaktieren: www.psa-insurance-solutions.de/complaints. Wir verpflichten uns hiermit, Ihre Beschwerde innerhalb von 10 (zehn) Tagen ab Eingang aller für die Prüfung der Beschwerde nötigen Unterlagen zu bearbeiten.

Wenn Sie mit unserer Antwort auf Ihre Beschwerde nicht zufrieden sind, können Sie

  • den Beschwerdefall in Schriftform an die maltesische Schlichtungsstelle „Office of the Arbiter for Financial Services“ (OAFS) auf http://financialarbiter.org.mt/en/Pages/Home.aspx weiterleiten und die in der vorgenannten Website erläuterten Formulare einreichen;
  • oder sich an den Versicherungsombudsmann e. V., Postfach 080632, 10006 Berlin, https://www.versicherungsombudsmann.de/ wenden, der sich an die maltesische Schlichtungsstelle wenden wird.

Sie haben jederzeit das Recht, sich mit einer Streitigkeit im Zusammenhang mit diesem Versicherungsvertrag an die deutschen Gerichte zu wenden.

 
Während des Online-Vertragsabschlusses erklären Sie Ihr freies Einverständnis zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten durch uns. Stellen Sie während des Online-Vertragsabschlusses personenbezogene Daten Dritter zur Verfügung, erklären Sie damit stillschweigend, dass Ihnen die Genehmigung des betreffenden Dritten zur Übermittlung der entsprechenden Daten vorliegt, und verpflichten sich, die betreffende Person von den hierin enthaltenen Datenschutzbestimmungen in Kenntnis zu setzen.
 
Wir informieren Sie darüber, dass Ihre Daten von der PSI Insurance Limited als für die Datenverarbeitung Verantwortlichem erfasst werden und die Verarbeitung durch den Vermittler, PSA Insurance Solutions Limited, als Auftragsverarbeiter erfolgt. Die erhobenen Daten werden für folgende Zwecke verarbeitet: (i) den Abschluss, die Verwaltung und die Durchführung Ihrer Versicherungsverträge, (ii) die Bekämpfung von Geldwäsche, (iii) die Bekämpfung von Versicherungsbetrug und (iv) die Analyse Ihrer Daten und deren Vergleich mit denen unserer Partner zur Verbesserung unserer Produkte und Dienstleistungen. Empfänger ist der PSA Insurance Manager.
 
Ihre Daten werden aufbewahrt solange dies zum Zwecke dieser Verarbeitung nötig ist, längstens jedoch für einen Zeitraum von zehn (10) Jahren ab dem Ende des Versicherungsschutzes oder der letzten Kommunikation mit dem Kunden, je nachdem, welches dieser Ereignisse später eintritt.
 
Wir weisen Sie drauf hin, dass die Beantwortung schriftlicher Fragen beim Abschluss eines Versicherungsvertrags obligatorisch ist.
 
Sie haben das Recht auf Zugang, Berichtigung, Löschung Ihrer Daten, ein Recht auf Datenübertragbarkeit Ihrer Daten, sowie ein Recht auf Einschränkung der Verarbeitung und Widerspruch gegen die Verarbeitung. Sie können Ihre Rechte durch Senden einer entsprechende Mitteilung per E-Mail an psainsurance-privacy@mpsa.com oder per Post an den Datenschutzbeauftragten, PSA Insurance, MIB House, 53, Abate Rigord Street, Ta’ Xbiex, XBX1122, Malta, ausüben.
 
Wir wenden Richtlinien, Standards und Verfahren an, die die Einhaltung der Grundsätze zum Schutze der Kundendaten gemäß DSGVO unterstützen.
 
Sie haben außerdem das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen nationalen Aufsichtsbehörde einzureichen.
R. FERNABSATZ UND ELEKTRONISCHE BEZIEHUNG
 

Sie können den Bestimmungen dieses Versicherungsvertrags elektronisch (über die Website im Internet oder per E-Mail) zustimmen.

Dieser Versicherungsvertrag wurde auf der Website der PSA Insurance Solutions Ltd. abgeschlossen, nachdem Sie alle vor Vertragsabschluss erforderlichen Informationen eingesehen und zur Kenntnis genommen haben. Durch die Entscheidung, den Versicherungsvertrag online abzuschließen, und durch Bereitstellung einer E-Mail-Adresse erklären Sie sich mit dem Abschluss und der Verwaltung Ihres Versicherungsvertrags unter Nutzung elektronischer Mittel einverstanden.
 
Um auf Ihren persönlichen Bereich Mein Konto zuzugreifen, geben Sie den von Ihnen gewählten Nutzernamen sowie Ihr Passwort ein. Für die Wahrung der Vertraulichkeit dieser Informationen und die Sicherheit Ihres Kontos sind Sie selbst verantwortlich. Zu diesem Zwecke sollten Sie diese Informationen geheim halten, sich nach jeder Sitzung ausloggen und Ihr Passwort regelmäßig ändern.
 
Ferner haben Sie sich durch Zustimmung zur elektronischen Beziehung ausdrücklich damit einverstanden erklärt, dass der Schriftverkehr von uns per E-Mail geführt wird. Die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse darf für die Zusendung von Schriftstücken verwendet werden. Vor diesem Hintergrund verpflichten Sie sich: (i) uns im Falle einer Änderung Ihrer E-Mail-Adresse schnellstmöglich zu informieren, indem Sie Ihre persönlichen Kontaktdaten in Ihrem Mein Konto-Bereich ändern; (ii) die Nachrichten, die Sie unter dieser E-Mail-Adresse erhalten, regelmäßig überprüfen.
 
Wir sind verpflichtet, die elektronischen Unterlagen über die gesamte Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist zu speichern. Sie können diese Dokumente während dieses Zeitraums daher in elektronischer Form von uns anfordern, indem Sie unseren Kundendienst unter www.psa-insurance-solutions.de/queries kontaktieren.
 
Vereinbarung über Nachweise bei Online-Transaktionen
 
Gemäß den geltenden Vorschriften möchten wir den Versicherungsnehmer darauf hinweisen, dass das Anklicken der Schaltflächen „BESTÄTIGEN“ und „Jetzt bezahlen“ dem schriftlichen Abschluss eines Versicherungsvertrags gleichkommt. 

Sie erkennen hiermit an :

  • dass der Erhalt Ihres Versicherungsvertrags per E-Mail unter der von Ihnen angegebenen E-Mail-Adresse mit dem Hinweis, dass Ihr Versicherungsvertrag elektronisch abgeschlossen wurde, und die elektronische Bereitstellung in Ihrem Mein Konto-Bereich der Übergabe dieser Dokumente gleichkommt.
  • dass die Tatsache, dass die Dokumente per E-Mail als PDF-Anhang versendet oder im PDF-Format im Bereich Mein Konto zum Ausdrucken bereitgestellt werden, bedeutet, dass die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Vollständigkeit und Dauerhaftigkeit von übermittelten Medien erfüllt sind.
  • dass im Falle einer Streitigkeit die durch Sie übermittelten Daten und die elektronischen Zertifikate und Signaturen oder die Auswertung des im Zusammenhang mit den digitalen Diensten verwendeten Protokolls gerichtsfest ist und als Beweis der in ihnen enthaltenen Daten und Sachverhalte sowie der durch sie ausgedrückten Signaturen und Authentifizierungsverfahren gelten.
  • dass im Falle einer Streitigkeit die Zeitstempel und die Auswertung des Protokolls gerichtsfest sind und die in ihnen enthaltenen Daten und Sachverhalte beweisen. Der Nachweis der durch Sie hergestellten Verbindungen und anderer durch Elemente zur Identifizierung oder durch Sie durchgeführte Handlungen werden soweit und sobald nötig mithilfe der durch den Vermittler aufbewahrten Verbindungsprotokolle und der für diese Zwecke aufbewahrten Rechneraufzeichnungen festgestellt.
Sie erkennen hiermit ausdrücklich an, dass Sie durch Anklicken der Schaltflächen „BESTÄTIGEN“ und „Jetzt bezahlen“:
  • Ihre Zustimmung zum Inhalt Ihres Versicherungsvertrags erteilen.
  • Ihrem Versicherungsvertrag die gleiche Rechtskraft verleihen, wie einem schriftlichen Dokument.
S. INVALIDITATSGRAD
 
Die Entschädigung für dauerhafte Teilinvalidität wird berechnet, indem der Invaliditätsgrad gemäß nachstehender Tabelle mit der Versicherungssumme multipliziert wird. Es gelten die folgenden Angaben: 
 
 Körperliche Beeinträchtgung   Standard Komfort  Premium
 Ein Auge 50% der Versicherungssumme 50% der Versicherungssumme  50% der Versicherungssumme
 Ein Ohr 30% der Versicherungssumme 30% der Versicherungssumme 40% der Versicherungssumme
 Geruchssinn 10% der Versicherungssumme 10% der Versicherungssumme 20% der Versicherungssumme 
 Geschmackssinn 5% der Versicherungssumme 5% der Versicherungssumme 10% der Versicherungssumme
 Arm 70% der Versicherungssumme 70% der Versicherungssumme 75% der Versicherungssumme
 Hand 55% der Versicherungssumme 55% der Versicherungssumme 70% der Versicherungssumme
 Daumen 20% der Versicherungssumme 20% der Versicherungssumme  25% der Versicherungssumme
 Zeigefinger 10% der Versicherungssumme  10% der Versicherungssumme 20% der Versicherungssumme
Sonstiger Finger 5% der Versicherungssumme 5% der Versicherungssumme 10% der Versicherungssumme
Bein 70% der Versicherungssumme 70% der Versicherungssumme 80% der Versicherungssumme 
Fuß 40% der Versicherungssumme 40% der Versicherungssumme  50% der Versicherungssumme
Großer Zeh 5% der Versicherungssumme 5 % der Versicherungssumme 10% der Versicherungssumme
Sonstiger Zeh 2% der Versicherungssumme 2% der Versicherungssumme 5% der Versicherungssumme
 
 
PSA Insurance Limited, (Registernummer C44567) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach maltesischem Recht, mit eingetragenem Firmensitz in: MIB House, 53 Abate Rigord Street, Ta’ Xbiex, XBX1122 Malta. Die Gesellschaft ist zur Führung des Geschäfts gemäß dem Insurance Business Act berechtigt und von der maltesischen Finanzdienstleistungsbehörde (Malta Financial Services Authority - MFSA) Notabile Road, Attard BKR 3000, Malta zur Durchführung des Versicherungsgeschäfts im Rahmen der europäischen Dienstleistungsfreiheit zugelassen.
 
DE2WCOMP01
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PSA Insurance Solutions Ltd Reg nr: C83206 ist eine kapitalgesellschaft nach maltesischem recht und hat ihren handelsregisterlichen firmensitz unter folgender adresse: MIB Building, 53 Abate Rigord Street, Ta’ Xbiex, XBX1122 Malta, Tel + 356 22 58 34 92. Die gesellschaft ist bei der aufsichtsbehörde Malta Financial Services Authority (MFSA) mit sitz in der Notabile Road, Attard BKR 3000, Malta registriert, als versicherungsagent entsprechend des insurance intermediaries act, 2006, aufzutreten.
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